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Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Enttäuschung nach missglücktem Dilldappenfang

Herr H. von Rinelen hat es zum wiederholten Male nicht geschafft, eines dieser begehrten Tierchen zu fangen. Heute morgen, um 4.00 Uhr, wurde er von seinen Freunden zur Jagd überredet. Jetzt um 13.31 Uhr sitzt er in der wärmenden Sonne und lässt Hose, Socken und Schuhe trocknen. Er schaffte es nicht einmal ansatzweise eine Dilldappe zu erkennen, geschweige denn einzufangen. Wie enttäuscht muss er gewesen sein, dass er jetzt im Sonderangebot des Getränkemarktes Trost sucht. Nach Informationen des MSD gibt es immer mehr Menschen, die ihren Frust nach missglückter Jagd im Alkohol zu ertränken versuchen. Nicht selten kommt es dabei vor, dass sie nach geleerter Flasche ein zweites Mal aufbrechen, um erneut ihr Glück zu versuchen. Leider, das muss hier einmal gesagt werden, oft mit tragischem Ende. Viele von ihnen hat man danach nie mehr gesehen. Entweder hat sie das Moos verschluckt, oder sie sind ausgewandert um der peinlichen Frage auszuweichen….“ond häsch onne g’fonge ?“ Steht Herr H. hier möglicherweise vor der selben Entscheidung? Wird er ein zweites Mal auf die Jagd gehen, der Dilldapp?

Tags: Dilldapp gesichtet
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30
05
2011

Wie sieht nun eigentlich eine Dilldappe aus?

Das hätte so mancher Schwenninger gerne gewusst. Muss man dazu in den Spiegel schauen, oder wie? Es ist halt auch wie verhext und scheint eine der schwierigsten Fragen zu sein, da es mit der Beschreibung possierliches Tierchen nicht getan ist und jeder die Dilldappe anders sieht.

Da das Archiv der Dilldappenforschung vom Vorgänger total unübersichtlich hinterlassen wurde, kann die Frage noch nicht exakt beantwortet werden. Wir arbeiten daran. Bisher gibt es nur vage Beschreibungen, sowie vielerlei Skizzen und Zeichnungen verschiedener Beobachter, die die Vielfalt der Dilldappen dokumentieren.

Einige von ihnen können wir jetzt schon freigeben andere müssen noch geprüft werden. Dass es bisher angeblich noch nicht gelungen ist sie photographisch festzuhalten ist auch nicht so sicher, zumal sich unter den gesammelten Exponaten auch Fotos befinden die erst noch gesichtet werden müssen.

Möglicherweise sind Aufnahmen mit Digitalen Kameras nun doch möglich, da man früher bei einem 36er Film etwas knauseriger war und erst genau hinsehen und sich vergewissern musste, ob das was man erspäht hat tatsächlich eine Dilldappe ist, oder nicht.

Dabei verstrich wertvolle Zeit und eh man sich versah, war das Tierchen verschwunden.

Wahrscheinlich ist einigen Lesern in ihrem Leben schon mal eine Dilldappe über den Weg gelaufen, doch möchten sie nicht darüber sprechen, da sie befürchten dass Ähnlichkeiten mit lebenden Personen geknüpft werden könnten. Melden sie sich doch einfach, wenn sie wissen wie das Tierchen nun aussieht. Wir freuen uns und bleiben dran.
Im nächsten Artikel lesen sie über die Variationen des Dilldappenfangs, oder wie fang ich (k)ein Dilldapp.

Tags: Dilldapp gesichtet, Dilldappenforschung, Schwenninger Moos, Suchmethoden
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9
06
2010
21
05
2010

Dilldappen am Wochenende im Möglingssee gesichtet

informeller Mitarbeiter vom MSD (Moos Sicherheitsdienst)Neulich erschien in der Neckarquelle ein Artikel über den Einsatz des DLRG im Möglingssee. Offiziell hieß es dass der DLRG den See von Grünalgen befreien würde, damit die Besucher der Landesgartenschau die grüne Grütze nicht anschauen müssen, sondern einen kristallklaren See vorfänden. Unser informeller Mitarbeiter vom MSD (Moos Sicherheitsdienst) hat jedoch eine ganz andere Version. Ihm kam zu Ohren, dass Angestellte der LGS am Wochenende mehrere Dilldappen gesehen haben wollen, die über das Gelände huschten und sich ein Bad im Möglingssee gegönnt haben sollen. Sie sollen vor Vergnügen derart gequiekt haben, dass die Mitarbeiter aufgeregt den DLRG alarmierten. Die rückten sofort aus mit Schlauchboot und Tauchern, um diese Tiere einzufangen. Zunächst musste jedoch der See von dem Algen befreit werden, um die Tiere besser orten zu können. Der mehrstündige Einsatz hatte den Vorteil, dass der See nun frei von Algen ist, aber von den Dilldappen war leider nichts mehr zu sehen.

Original Zeitungsartikel vom Wochenendbericht:

Tags: Dilldapp gesichtet, Landesgartenschau, Schwenninger Moos, in der Presse
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10
05
2010

Neues Aus dem Sumpf

Neues aus dem Sumpf
Nicht weit von Schwenningen liegt ein Hochmoor von besonderer Schönheit. Man nennt es das „Moos“. Hier etwa entspringt der Neckar.
Es liegt zwischen Bad Dürrheim, dem höchst gelegenen Luftkurort Deutschlands und der altehrwürdigen Zähringerstadt Villingen. Gehört nicht zum Schwarzwald und nicht zur Schwäbischen Alb, sondern es liegt in der „Baar“. In dieser sumpfigen Gegend wachsen und gedeihen ausgesprochen seltene Pflanzen und die Tierwelt hat dort was sie sonst kaum noch findet, Ruhe.
Hier im Feuchtgebiet der Schwenninger, tuschelt man, soll ein seltsam putziges Tierchen hausen. Es gibt Erzählungen die von Generation zu Generation weiter gereicht wurden und nur unsere ältesten Schwenninger kennen sie noch. Die Mär von der Dilldapp. Sie wieder zu erwecken ist unsere Aufgabe. Mit kleinen Anekdoten und selbsterlerntem Fachwissen versuchen wir ihr Wesen, ihr Verhalten und ihr Leben zu erforschen. Junge Schwenninger kennen den Ausdruck „Dilldapp“ schon gar nicht mehr und wissen nichts damit anzufangen. Das wird sich ändern, denn jetzt sind sie plötzlich wieder da, die Dilldappen.

Tags: Dilldapp gesichtet, Schwenninger Moos
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30
04
2010

Aufregendes aus der Dilldappenforschung

Sensationen wie wir sie brauchen.
Neulich, nach der Schneeschmelze, wurde im Neckartäle in der Felswand ein unscheinbarer Spalt entdeckt, der sich als Zugang zu einer bisher unbekannten Höhle herausstellte. Forscher schlängelten sich mühsam hinein und fanden an den Wänden Wandmalereien. Zur Prüfung entnahmen sie ein Felsstück. Leider fiel die kleine Höhle kurze Zeit danach in sich zusammen, sodass man keine weiteren Beweise mehr freilegen konnte. Das geborgene Stück jedoch, wird die gesamte Dilldappenforschung durcheinander bringen. Alles was bisher an Wissen und Vermutungen vorlag, kann jetzt getrost über Bord geworfen werden. Es ist eine Botschaft unserer Vorfahren aus der Steinzeit, die uns verrät, dass sie die Dilldappe schon gekannt haben müssen. „Da hat man das ganze Leben lang daran gezweifelt und jetzt das!“, so einer der Forscher. Nun scheint klar zu sein: Als sich die ersten Menschen hier ansiedelten, tauchten mit ihnen zugleich auch die ersten Dilldappen auf.

Tags: Dilldapp gesichtet, Dilldappenforschung
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14
04
2010

Dilldapp entlaufen

…und so geschah es.
Es war in diesem Winter, am Neujahrsmorgen bei einem Spaziergang über das Moos, als ich plötzlich ein vollkommen erstarrtes tierähnliches Etwas im Schnee entdeckte. Vorsichtig nahm ich es hoch und trug es mit nach  Hause. In der Wärme meines Zimmers taute das Tierchen auf und ich erkannte, dass es eine dieser seltenen Dilldappen sein musste.
Noch nie war es jemanden gelungen ein Exemplar zu fangen und nach Hause zu bringen. Dieses Geheimnis verriet ich niemanden.
Anfangs war sie noch ganz scheu und biss wild um sich wenn man sich ihr näherte. Mit der Zeit wurde sie immer zutraulicher, und so ging ich hin und wieder mit ihr sogar spazieren. Als sich aber jetzt das Frühjahr ankündigte wurde sie immer nervöser und unruhiger. Sie biss wieder und gab schrille Pfiffe von sich.
Und vor 4Tagen war sie morgens nicht mehr da.
Nur noch ein Loch im Käfigboden zeugt von ihrer Existenz. Wer hat sie gesehen, meine Dilldappe?
Ich bin untröstlich über den Verlust.
Bitte schreibt mir, wenn ihr eine Dilldappe seht.
Es könnte meine sein. Mein „Neckar-Moorle.“

Tags: Dilldapp gesichtet, Schwenninger Moos
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04
2010